Für Sie gelesen

Hier finden Sie unsere persönlichen Leseempfehlungen.

Die Kirschblütenreise

— Niki Sakamoto

Miki Sakamoto ist die Enkelin von Nao. Sie beschreibt in dem Buch «Die Kirschblütenreise» das Leben ihrer Grossmutter (1895 bis 1959). Diese wächst in einer wohlhabenden Kunsthändlerfamilie in Tokio auf. Sie erlebt den Niedergang einer traditionellen Kultur und den gesellschaftlichen Wandel im Schatten des Krieges. Sie durfte im Alter noch das Erblühen eines neuen Japans erleben.

gelesen von Suzue Rother

Mein Tagebuch

— Christine Nöstlinger

 Die Autorin Christine Nöstlinger ist eine echte Wienerin. Ihre Tagebuchthemen „Hausfrau, Ehefrau und Mutter“ öffnen den Blick zu gesellschaftlichen Anliegen und Notwendigkeiten. Sie tun das mit so viel Humor und Ironie, dass LeserInnen kaum anders können, als sich schmunzelnd zu fragen: „Kenn ich die beschriebene Situation nicht auch?“.

 Über die Autorin:
Geboren 1936 in Wien
Studierte Gebrauchsgrafik, später wurde sie Schriftstellerin.
Sie empfing viele bedeutende Preise für ihr bedeutsames schriftstellerisches Werk, das vor allem Kindern und Jugendlichen gewidmet ist.

gelesen von Sigrid Denner 

Liebesbriefe sind keine Rechnungen

— Brigitte Schär

Brigitte Schär wurde 1958 geboren.
Sie schreibt für Erwachsene und Kinder. Man kennt sie auch als Jazz-Sängerin.

Lange Zeit stand das Buch bei mir im Regal. Erst vor kurzem begann ich darin zu lesen. Die Kurzgeschichten gefallen mir immer wieder. Sie erzählen vom Leben, wie es sich in der Wirklichkeit abspielt: zackig, komisch, manchmal auch traurig.

Was mir besonders gelegen kam:
Jede einzelne dieser unterhaltsamen Geschichten spricht für sich selber. Ich kann das Buch also in Portionen aufgeteilt lesen und verliere auch nach Tagen nie „den Faden“.

gelesen von Dora Buchs

Wenn die mich nicht hätten

— Bänz Friedli

Lesen Sie gerne, haben aber nur wenig Zeit dazu?
 Dann ist dieses Buch genau das Richtige für Sie.
 Eine Kurzgeschichte pro Tag und Sie haben immer
 etwas zum Schmunzeln, zum Nachdenken oder auch
zum herzlich Lachen.
Bänz Friedli schreibt auch Kolumnen in der Migros-
Zeitung und in der NZZ. Er ist Träger des Salzburger 
Stiers!

Weitere Bücher von Bänz Friedli:

  • Ich pendle, also bin ich
  • Der Hausmann
  • Findest du mich dick?

gelesen von Rita Schweizer

Ein Bild von dir

— Jojo Moyes

Beim Lesen dieses Buches musste ich mir immer wieder sagen: 
«Es ist nur eine Geschichte und nicht Realität». In «Ein Bild von dir» geht es um die Geschichte zweier Frauen 
und um ein Bild. Es ist die Geschichte zweier Liebespaare, die
 durch ein ganzes Jahrhundert getrennt – und durch ein Bild,
 ein Frauenporträt, miteinander eng verbunden sind.
Zwei Paare in zwei Ländern, getrennt durch mehrere
 Generationen und zwei Kriege, und doch dramatisch
aufeinander bezogen.

Das Buch ist so fesselnd geschrieben, dass ich mich beim Lesen 
in die jeweilige Zeit hinein versetzt fühlte und alles um mich
herum vergass. «Ein Bild von dir» ist für mich das Beste, 
das Jojo Moyes geschrieben hat.

gelesen von Christina Wörndli

Am Hang

— Markus Werner

Der junge Scheidungsanwalt Clarin sitzt auf der Terrasse des Hotels Bellavista. Er wirkt etwas verstört.
Ein Mann bittet, Platz nehmen zu dürfen. Eine Karaffe Wein wird bestellt. Kurze Fragen nach dem Woher und Wohin, nach Beruf und Wohnort. Es tritt eine Pause ein.

Beide denken wohl das Gleiche:
sollte ich ihn kennen? Ein leiser Verdacht steigt auf…

Wie geht es weiter? Wie aneinandergereihte Perlen berichten die Sätze vom weiteren Geschehen.

Ein Buch, das ich gern gelesen habe,
spannend und berührend.

gelesen von Ingeborg Küng

Mein Leben in Ricavo

— Mara Scatoni

In diesem Büchlein schildert Mara Scotoni ihre vielfältigen Erlebnisse mit der «Tenuta di Ricavo» in der Toskana: 
Der Kauf eines vom Krieg arg mitgenommenen Gutsbetriebs war als Ruhesitz der Familie geplant.
Dieser wurde als solcher auch einige Jahre genutzt. Nach dem Tode ihres Mannes, entschied sich die Autorin, in diesem Gutsbetrieb eine bescheidene Pension zu eröffnen. Und dann – ist es zum heutigen Hotel-Unternehmen geworden. 
Mara Scotoni beschreibt auf lebendige Weise ihre Liebe zu den traumhaften Chianti-Hügeln und gibt dem Leser Einblick in ihren nicht immer leichten Lebensweg.

„Über allem liegt wohl eine Weisheit, die wir vielleicht dereinst einmal erkennen werden, wenn unser geistiges Auge geöffnet und der Schleier fallen wird.“

Ich kann dieses Büchlein allen Leserinnen und Lesern wärmstens empfehlen. Und wer weiss – vielleicht reisen Sie dann einmal ins Chianti-Gebiet und besuchen
die «Tenuta di Ricavo». Es lohnt sich!

gelesen von Christina Wörndli

Gartengespräche unter Frauen

— Carol Graham Chuclet, Dorothy Field

Ein interessantes Buch, auch für Nicht-
Gartenbesitzer. Ein reger Briefwechsel 
und Auszüge aus einem Tagebuch erscheinen 
mal heiter, mal bewölkt. 
Das Buch ist sehr spannend geschrieben und 
mit schönen, sensiblen Bildern geschmückt.
Ein Gesamtkunstwerk, das den Leser
zu Glücksmomenten einlädt.

gelesen von Margot Laupper

Schlechte Tochter

— Justine Lévy

Ein tief berührender Roman. Louise, die sich von ihrer schönen, viel bewunderten Mutter
nie wirklich geliebt fühlte, erlebt während ihrer eigenen ersten
Schwangerschaft das lange Sterben ihrer Mutter. Eine schwierige Zeit: Wechselbäder der Gefühle, Gewissensnöte, Traurigkeiten.

Einige Jahre später die Frage ihrer kleinen Tochter: „Warum hat deine Mama nicht auf mich gewartet?“

Mich beeindruckt die differenzierte Darstellung der Autorin, die auf jegliche larmoyante Schnörkel verzichtet. Als Leserin kann ich mitfühlen, ohne selber im Sumpf der
Traurigkeiten zu versinken.

gelesen von Dora Buchs

Das verlorene Tal

— Hannes Taugwalder

Dieses Buch ist mehr als eine Erzählung. Hannes Taugwalder schildert in seiner urchigen 
Sprache sein Hirtendasein in den Zermatter Alpen. 
Beim Lesen ging ich neben ihm, wenn er auf 
sagenträchtigen Geisterwegen in der Nacht unterwegs war oder auf gefahrvollem Weg 
seine Mutter in der Matterhornhütte besuchte.

Seine Zukunftsaussichten sehen nach einem
 Unfall recht düster aus. Er muss seinen Traumberuf, Bergführer zu werden, begraben. Und so verlässt
er das Tal.

Das Buch ist eindrücklich und unterhaltsam geschrieben. Manche Passagen reizten mich immer
 wieder zum Schmunzeln.

gelesen von Christina Wörndli

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